Eine beeindruckende Fjordlandschaft – die Gewässer der Saalekaskade
Tipps für Angler zur Bleiloch-Talsperre

Staumauer bis Isabellengrüner Bucht

Hier können Sie gleich hinter der Staumauer rechts auf dem Parkplatz parken und dann an der Mauer rechts zum See hinuntergehen. Vor allem Richtung Mauer beißen gut Barsche, ansonsten ist der Platz mit den großen Steinen top für Hecht und Zander. Die Wassertiefe liegt bei rund 15 Metern (alle Angaben bei Normalstau), kleine Plateaus beherbergen Hechtstandplätze. Am Eingang der Isabellengrüner Bucht wird es kiesiger, aber auch hindernisreicher mit viel Astwerk im Wasser: Hängergefahr!

Remptendorfer Bucht

Die große Bucht ist ein feines Raubfischrevier – allerdings mit viel Steilufer, das oft nicht zu begehen ist. Die kleinen Landspitzen und Minibuchten lassen sich dagegen meist recht gut erreichen. Im hinteren Teil der Bucht wird mit Erfolg gestippt und auf Karpfen geangelt. Beste Anfahrt über Ortschaft Röppisch.
Halbinsel Altes Schloss bis Frankental
Durchgängig Steilufer, das schwer begehbar ist. Dafür aber schnell tiefes Wasser; zur Röppischbucht ist es zu Beginn etwas flacher. Dort lassen sich gut Hechte fangen, im tieferen Wasser beißen auch Zander. Um die Spitze südwärts herum kann flacher auf Zander gefischt werden, dies liegt wahrscheinlich an der Belüftungsanlage in der Seemitte. Anfahrt über Eisensteinweg bei Zoppoten, wenige Parkmöglichkeiten. Nach starken Regenfällen sollte der Wagen besser weiter oben abgestellt werden.

Frankental bis Aschgraben

Eine super Angelstelle für Hecht und Zander, allerdings mit sehr steilem Ufer. Oft lassen sich mit weiten Würfen bereits Tiefen bis 35 Meter erreichen. Wer auf dicke Zander aus ist, sollte sich mit Gummifischen auch einmal bis 20 Meter tief trauen. Typisches Bleiloch-Problem: Anfahrt und parken. Am besten fahren Sie über den Ort Pöritzsch und dann den Waldweg ein Stück am Ufer entlang, bis Sie einen ausreichenden Platz zum Parken gefunden haben.

Zeltplatz Saalburg

Zu Beginn geht es sehr flach hinein. Wohl einer der besten Fangplätze für Barsche, besonders im Frühsommer, wenn die Brut unterwegs ist. Frühaufsteher, die mit dem ersten Tageslicht anrücken, haben die besten Chancen auf schöne Stachelritter. Mit kleineren Hechten muss immer gerechnet werden (Kevlar-Vorfach nicht vergessen).

Luchsloch bis Campingplatz Zoppoten

Zur Bucht hin wird es mit dem Herankommen einfacher, hier läuft das Ufer flacher aus. Diese Stelle ist sehr beliebt bei Karpfenanglern, die regelmäßig Fische um 20 Pfund fangen. Auch für Barsch ist sie top – besonders wieder zur Brutfischzeit. Dann sind 40-Zentimeter-Räuber keine Seltenheit.

Halbinsel Ruhebene / Stuhlleite

Eine bei normalem Wasserstand gut begehbare Strecke; nur wenn es höher wird, muss man schon mal durch Büsche zum Angelplatz kriechen. Karpfenfans machen dort gute Fänge, aber auch Hechte und Zander werden erbeutet.

Heinrichstein bis Feriensiedlung Saaldorf

Bei Heinrichstein ist das Ufer zwar steil, aber immer gut begehbar. Erst auf der Spitze bei der Feriensiedlung läuft es richtig flach zu. Hinter der Spitze ist wieder Schluss: Große Felsen versperren den Weg ans Wasser. Die ganze Strecke ist gut für Raubfisch, um die flache Spitze herum liegen prima Fangplätze für Friedfisch. Anfahrt von der Saalfelder Brücke bis zum Ferienheim. Hier den Wagen stehen lassen und 500 Meter zu Fuß gehen.

Muckenberger Bucht

Auf der Straßenseite steil abfallend. Die eher flache Bucht ist bei Niedrigwasser kaum zu befischen. Ansonsten beliebt bei Friedfischanglern, die Buchtausgänge auch bei Raubfischfans.

Landspitze bei der Regattastrecke

Hier finden, wie der Name schon verrät, Bootsrennen statt. Zu Beginn ist es flach, fällt aber an der Spitze sehr steil ab: ideal für Räuber. Besonders Hechte lieben die Standplätze zwischen großen Felsen. Zander werden weniger gefangen. Friedfischangler suchen diesen Platz gern auf. Anfahrt über die Straße von der Muckenberger Bucht.
Lemnitzhammer

Den Weg an diesem Ufer haben die Anwohner für Fremde gesperrt: schwierig heranzukommen. Die Stelle ist ansonsten gut für Zander, Karpfen und Hecht, auch wenn es nicht so tief ist. Richtung Süden bis zum Anfang der Talsperre wird es dann immer flacher, bei Niedrigwasser führt teilweise nur der ursprüngliche Saalelauf Wasser. Gute Angelplätze sind eher für Einheimische erreichbar, die sich besser auskennen. Gastanglern ist das Gebiet nicht zu empfehlen.

Saaldorf

Das Ostufer der Bleilochtalsperre ist größtenteils noch komplizierter als das Westufer zu erreichen. Erst ab der Priebisbucht im nördlichen Teil kommt man wieder besser ans Wasser. In Saaldorf selbst lässt sich bequem an der Brücke parken und recht einfach fischen. Allerdings wissen das natürlich noch mehr Angler. Friedfisch-, Nacht- und Spinnangler tummeln sich dann in diesem Bereich.

Priebisbucht

Ebenfalls eine sehr beliebte und gut zu erreichende Bucht zum Nacht- und Friedfischangeln, aber auch Hechte und Zander werden gefangen – allerdings mehr am Auslauf der Bucht. Auf der Straßenseite finden Sie steileres Ufer, gegenüber läuft es flach hinein.

Schiffswerft / Zeltplatz Kloster

Im Sommer tummeln sich zahlreiche Badegäste und Surfer in diesem Gebiet. Es läuft sehr flach hinein, daher beliebt bei Einheimischen und sehr erfolgreich beim Angeln auf große Zander: mit kleinen Booten den Köderfisch fast bis zur Seemitte hinausbringen und dann vom Ufer angeln (nur mit geflochtener Schnur möglich). In Kloster gibt es übrigens auch einen Bootsverleih.

Wetterabucht

Eine typische Bleilochbucht mit steilen Uferpartien, am Ende beim Campingplatz seicht auslaufend. Von allen Seiten gut erreichbar.

Quelle: Tlav.de